Grundlagen

Coaching Familienaufstellung Potentialentfaltung

Kinder entwickeln sich

Nachfolgend sind Grundlagen und meine Sichtweise beschrieben:

Freie Entwicklung

Um gross und stark zu werden brauchen Kinder Liebe und Freiheit.
Liebe, Freiheit, Familiensache Gerber

Liebe und das Gefühl dazuzugehören

- Ein Ort an dem sie sich sicher und geborgen fühlen

Liebe, Gerborgenheit, Familiensache Gerber

Freiheit und die Unterstützung zur Selbständigkeit

- Die Welt entdecken und sich selber erfahren

Freiheit, Selbstständigkeit, Familiensache Gerber

Das Kind geht in die Welt hinaus, probiert Dinge aus, macht Erfahrungen, erlebt Reaktionen auf sein Tun  und kommt wieder zurück in den sicheren Hafen seiner Eltern. Hier kann es sein Erlebtes verarbeiten und sich in Geborgenheit entspannen. Dies fängt bereits bei der Geburt an und geht weiter zum Krabbeln um die Ecke, zum Erkunden des Spielplatzes bis hin zum alleine in die Stadt Fahren. Der Radius wird immer grösser und somit die Erfahrung und die Selbstsicherheit. In dieser natürlichen Bewegung von rausgehen und zurückkommen, einatmen und ausatmen, entwickelt das Kind seinen Charakter und seine Talente, welche voll und ganz seinem innersten Wesen entsprechen.


Dies ist der Idealfall. Oft zeigt uns der Alltag, dass es gar nicht so einfach ist. Wir Eltern haben Ängste und negative Erinnerungen. Wir machen uns Sorgen, dass etwas passiert oder leiden stark mit und kommen nicht dazu, uns um unsere eigenen Bedürfnisse zu kümmern. 

Unsere Grenzen

Stress Wut Angst Ohnmacht Negativspirale

Stress:           Nervosität - Rastlosigkeit

Wut:              genervt Sein - Wutausbruch

Angst:           sich sorgen - Panik

Ohnmacht:   Hilflosigkeit - Resignation

Verzweifelte Mutter, Familiensache Gerber
Wütender Vater, Familiensache Gerber

Diese Gefühle kennen wir alle und sie sind wichtig für unser Leben. Sie helfen uns, unsere Kräfte zu mobilisieren und aus kritischen Situationen heraus zu kommen.

Dort wo sie auftauchen sind Gefühle und Potentiale verborgen, welche wir nicht leben. An diesen wunden Punkten sind wir unbewusst und können durch den Stress, die Wut, Angst oder Ohnmacht nicht mehr klar sehen. Meistens wurden diese Themen über mehrere Generationen weitergegeben und die Ursache dafür liegt weit zurück. Viele unserer Kinder geben sich damit nicht mehr zufrieden und möchten, dass die Eltern ihr ganzes Potential leben. Mit jedem Sticheln, Nerven und schwierig Tun sagen sie nur "Mama, Papa, da kannst du nicht gelassen bleiben", "Mama, Papa, schau, genau da kannst du nicht gelassen bleiben". Die Kleinen sind darin sehr präzise und ausdauernd.

Indem wir als Eltern da hinschauen, worauf unsere Kinder uns hinweisen, finden wir unsere unterdrückten Gefühle. Entfalten wir diese, können wir in den Situationen, welche vorher schwierig waren, klar und gelassen bleiben. Wir sind somit für das Kind emotional verfügbar und können es bewusst begleiten. Die Bewegung des Kindes von Rausgehen und Erleben und Zurückkommen und Entspannen wird freier.

Beispiele

Hier Beispiele, wie Kinder ihre Eltern auf unterdrückte Gefühle hingewiesen haben.


Das Kind...

- schläft nicht, mit vielen Unterbrüchen...

- gibt keine Pause, fordert Dauernähe...

- lässt sich fallen, verletzt sich...

- macht Schmutz, Lärm, Sachen kaputt...

- isst zu wenig, zu viel, nicht ausgewogen...

- schlägt, beisst, kratzt, schubst, rastet aus....

- ist frech, stört Gespräche, kommandiert...

- ist in sich gekehrt, zieht sich zurück, wehrt sich nicht...

- ist hibbelig, lässt keine Nähe zu...

- hat zu viele, zu wenige, die falschen Freunde...

- flieht in Phantasiewelten, Medienkonsum, Suchtmittel...

und und und …


Alte Themen können sich auch über Körpersymptome zeigen

Beispiele:

- Husten

- Kopfschmerzen

- Hautausschläge

- Unverträglichkeiten

- kalte Hände / Füsse

und und und ...

Diese Beispiele wurden individuell angeschaut. Jede Familie ist anders, erzählt eine eigene Geschichte und hat unterschiedliche Erfahrungen gemacht. So wie jedes Kind anders ist in seinem Wesen und seinem Temperament. Dabei ist nicht das Kindes das Problem, sondern der Stress, die Angst, Wut oder Ohnmacht, welche die Mutter oder der Vater bei diesem Verhalten / Symptom  empfinden.

Durch die Entfaltung des unterdrückten Gefühls entsteht Präsenz wo vorher Stress war. Die Eltern können klar und gelassen in der vorher schwierigen Situation für das Kind und seine Emotionen da sein. In dieser klaren Gelassenheit entsteht Freiheit und das Kind kann sich entspannen und die übernommen Muster loslassen.

Und übrigens

Wenn nicht die Kinder uns aufzeigen, wo wir uns entwickeln können, tun dies die Partner, Vorgesetzten, Nachbarn oder auch Körpersymptome wie Hautausschläge, Husten, Unverträglichkeiten, Kopfschmerzen usw. Diese können genauso Stress auslösen, uns wütend, ängstlich oder ohnmächtig machen. Auch da können wir hinhören und uns entwickeln. Das Vorgehen ist das gleiche. Familiensache Gerber ist offen für alle.